Über uns

 

Kontakt                                                 Die Biathlonfreunde aus Wolfsburg                                             Presseberichte

Januar 2001: Die Biathlonfreunde wurden im Januar 2001 auf Initiative von Manfred und Moni Sentkowski gegründet. Damals waren wir gemeinsam mit unserem Sohn Dominic erstmalig bei einem Weltcup in Ruhpolding, obwohl wir schon seit vielen Jahren Fans dieses „traumhaften Sports“ sind. Viele haben uns schon gefragt warum es so lange gedauert hat bis wir zum ersten Mal   “Live” dabei waren? Die Antwort ist ganz einfach - mit einem schulpflichtigen Kind kann man nicht “einfach so” durch die Weltgeschichte reisen. Wieder in Wolfsburg angekommen, gab es für uns im Freundes und Bekanntenkreis kaum noch ein anderes Gesprächsthema als das sensationelle Erlebnis „Biathlon in Ruhpolding“. So war es nicht verwunderlich, dass wir immer mehr Freunde und Bekannte mit dem Biathlon Virus infizierten.   

Januar 2002: Im Januar 2002 waren wir bereits mit sieben Personen und im Januar 2003 sogar mit 14 Biathlonfreunden aus Wolfsburg in Ruhpolding dabei.

April 2003: Im April 2003 entstand unsere erste Homepage, weil wir unsere Fotos die wir bei den Biathlon Weltcups gemacht hatten, nicht nur im heimischen PC verschwinden lassen wollten.

April 2003: Im April 2003 traten wir in den UDFC (Uschi Disl Fanclub) ein um weitere Gleichgesinnte kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam Biathlon Veranstaltungen zu besuchen.

September 2003: Im Rahmen der Herbstleistungskontrolle die im September 2003 in Oberhof stattfand, waren wir zum ersten Mal beim UDFC Treffen dabei. Wir verlebten drei tolle Tage in Oberhof und lernten neben „Uschi Disl“ jede Menge nette Leute kennen.

Dezember 2003: Zum ersten Mal waren wir beim Weltcup in Hochfilzen dabei. Schon damals war uns klar, hier kommen wir gern wieder her. Später wurde dieser Weltcup zu unserer Lieblingsveranstaltung.   

Januar 2004 - Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Wenn Uschi Disl trifft, dann jubeln Wolfsburger live mit!

(rs) Wer hätte das gedacht? In Wolfsburg gibt es selten Wintersport-Chancen aber einen Biathlon-Fanclub. Seit vier Jahren reist eine Gruppe um Initiator Manfred Sentkowski quer durch die Wintersport-Gebiete Europas. Nächstes großes Reiseziel: Die Olympischen Spiele 2006 in Turin. Am Fernseher verfolgte die Wolfsburger Familie Sentkowski immer gern Biathlon. So reifte der Wunsch: „Wir wollen einmal live dabei sein.“ Vor vier Jahren erlebten sie in Ruhpolding die Stimmung erstmals hautnah. „Seitdem ist es zur Sucht geworden“, sagt Manfred Sentkowski. Immer mehr Freunde, die meisten aus dem Umfeld des TSV Wolfsburg, schlossen sich an. Inzwischen zählt ein gutes Dutzend zu den „Biathlonfreunden Wolfsburg“. Sie haben im Internet sogar eine eigene Homepage: mitglied.lycos.de/biathlonfreunde. Oft beginnt die Party schon im Zug zum Weltcup-Wettkampf. Dort angekommen, „ist eine Woche lang alles auf Biathlon abgestimmt“, berichtet der 46-jährige Enthusiast. „Selbst die Ergebnisse der Fußball-Bundesliga sind dort kaum heraus zu bekommen, weil es niemanden interessiert.“ Bereits Stunden vor dem Start wird sich im Bierzelt schunkelnd eingestimmt. Beim Rennen herrsche auf den mit bis zu 20.000 Menschen gefüllten Tribünen „eine ganz entspannte Atmosphäre.“ Aber Stimmung. Sentkowski: „Besonders die Norweger sind ganz verrückt“.Mittlerweile ist die Zuschauermenge so groß, dass es kaum ein Herankommen an die Sportler gibt. Dennoch: Der Wolfsburger kann von etlichen Treffen mit seinen Idolen berichten. Ob Kaffeetrinken mit Uschi Disl, Fotos mit Ricco Gross oder Einkaufen mit Raphael Poiree, „mit jedem kann man sich unterhalten, alle sind sehr zugänglich“ Die deutschen Weltcup-Orte Ruhpolding und Oberhof stehen als „Pflichtprogramm“ ebenso lange vorher im Terminkalender wie die WM 2005 in Hochfilzen – die Karten sind längst bestellt. Der Biathlon-Bazillus steckt immer mehr an – nicht nur zum Zuschauen: Monika Sentkowski (44) möchte morgen beim Biathlon-Camp in der Autostadt selbst den Lieblingssport ausprobieren.

Februar 2004: In Oberhof waren wir erstmalig bei einer WM dabei.

März 2004: Im März erfüllten wir uns einen lang ersehnten Wunsch. Wir waren zum ersten Mal am Holmenkollen in Oslo dabei.

August 2004 - Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Wolfsburger Biathlon-Fans: Bei fast jedem Weltcup mit dabei!

Mitten im Sommer sehnen zwei Wolfsburger den Winter herbei: Monika und Manfred Sentkowski sind Biathlonfans, reisen regelmäßig zu Weltcuprennen und treffen Stars der Weltelite. Als Mitglieder im Uschi-Disl-Fanclub sind sie sogar mit dem Aushängeschild der deutschen Biathlon-Frauen auf Du und Du. Der Bazillus heißt Biathlon und die Sentkowskis bekennen, damit „infiziert“ zu sein. Die Lust auf die Wintersportart, die Skilanglauf mit Schießen kombiniert, begann vor Jahren – allerdings vor dem Fernsehen. Das änderte sich im Winter 2001. Da reisten die Wolfsburger erstmalig zu einem Weltcup-Rennen nach Ruhpolding. Seit dem kennt die Biathlon-Begeisterung kein Halten mehr. Was den Reiz ausmacht? Das Ehepaar muss nicht lange überlegen: „Biathlon ist so spannend, bis zum letzten Schuss ist allen offen. Außerdem kann man hautnah dabei sein“, schwärmt Manfred Sentkowski. Hautnah dabei sind sie seit einem Jahr immer öfter, Oberhof, Ruhpolding, Antholz und Holmenkollen – fast überall, wo die Elite des Biathlons an den Start geht, sind die beiden Wolfsburger nicht weit. „Unser Ziel ist es, jeden Weltcup in Europa einmal besucht zu haben.“ Und dafür opfern sie inzwischen fast ihre komplette Freizeit. Erst recht, wenn der Uschi-Disl-Fanclub ruft. Denn das Biathlon-Ass ist der Liebling des Paares. „Die ist so natürlich, witzig, einfach super“, sagt Monika Sentkowski. Witzige Schnappschüsse mit Uschi Disl zeigen, wie bodenständig der medaillendekorierte Star geblieben ist. Einmal schenkte Monika Sentkowski „der Uschi“ einen Schlüsselanhänger mit VW Emblem. Die von Audi gesponserte Sportlerin fand das total lustig. Klar, dass die Vorfreude auf das Fanclubtreffen im September schon jetzt riesig ist. Und dass Uschi Disl bis Olympia weiter machen will, freut die Sentkowskis. „Das ist unser Traum, zu Olympia zu fahren.“ Aber auch für andere Baithleten haben die Wolfsburger ein Auge. Im Juni reisten sie zum Abschiedsrennen von Frank Luck – Biathlon-Fans kommen sogar im Sommer auf ihre Kosten.                                            

September 2004: Im September 2004 versuchten wir dem neu gegründeten Andi Birnbacher Fanclub beizutreten, weil wir auch einen männlichen Athleten bei den Wettkämpfen unterstützen wollten. Leider war damals eine Doppelmitgliedschaft im UDFC und ABFC noch nicht möglich.

Dezember 2004: Nach einer “Schlammschlacht” im UDFC, die zum Austritt mehrerer Mitglieder führte und über die wir einige Bücher füllen können,  endete im Dezember 2004 unsere Mitgliedschaft im Uschi Disl Fanclub. Heute können wir über diese “Biathlon Fangemeinschaft “ nur noch amüsiert schmunzeln. Es ist schon erstaunlich wo man manchmal hineingeraten kann! Einem Eintritt in den  ABFC stand für uns nun allerdings nichts mehr im Wege.

Januar 2005: Seit Januar 2005 gehören wir zum Andi Birnbacher Fan Club. Dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen und in unserem Grün-Schwarzen Club Outfit fühlen wir uns “Pudelwohl” und sind überall gern gesehen.

Juni 2005: Die neue Saison begann für uns bereits im Juni 2005. Vom 3. bis 5. waren wir beim Bike Biathlon in Altenberg dabei. Dort lernten wir dann auch Andi Birnbacher persönlich kennen. Er ist wirklich ein “Super Typ” und nahm sich sehr viel Zeit für uns. Schon eine Woche später trafen wir uns wieder. Das Fanclubtreffen in Schleching übertraf alle unsere Erwartungen. Der Vorstand und vor allem Andi hatten alles sehr gut geplant und so verlebten wir drei wunderschöne Tage in Bayern, die uns unvergesslich bleiben werden. Der Höhepunkt an diesem Wochenende war der Bike Biathlon Wettkampf im Ruhpoldinger Leistungszentrum bei dem wir selbst aktiv sein durften.

Dezember 2005: Im Dezember 2005 waren wir bereits zum dritten Mal in Hochfilzen dabei und so langsam wird dieser Ort für uns zum “Lieblingsziel”. Die Highlights in Hochfilzen waren für uns in diesem Jahr nicht nur die Biathlon Wettkämpfe, denn die Österreicher organisierten erstmalig ein Treffen aller Biathlon Fanclubs, bei dem der originellste FC ausgezeichnet wurde. Nach einer Präsentation und Interviews der Clubvorsitzenden war die Jury der Meinung, dass der erste Platz dem Andi Birnbacher FC gebührt und zeichneten uns “als besten Fanclub der Welt” aus. 

April 2006: Im April übernachteten wir zum ersten Mal in unserem Fanclubhotel bei Heidi. Der Grund war eine Überraschungsparty für Andi. Zum Schlafen sind wir allerdings nicht lange gekommen denn es wurde eine “Superparty” die bis spät in die Nacht hinein andauerte.     

Juni 2006: Beim 2. Fanclubtreffen des ABFC wurde Manfred als Schriftführer in den Vorstand gewählt. Das bedeutet natürlich zusätzliche Arbeit, aber bei so einer reizvollen Aufgabe konnte er einfach nicht “Nein” sagen. 

Dezember 2006: Zum zweiten Mal wurde in Hochfilzen ein Fanclubtreffen organisiert. Leider traten nur wenige Fanclubs zu diesem Wettbewerb an und so konnten wir unseren Titel vom Vorjahr verteidigen. Bei uns kam die Vermutung auf, dass einige Fanclubs unsere Überlegenheit schon vorher anerkannt haben und deshalb gar nicht antraten. Man kann nur froh sein das ihre Lieblingsathleten nicht solch eine Einstellung haben. 

Juni 2007: Beim ABFC Fanclubtreffen 2007 in Schleching wurde eine Fan - Freundschaft zwischen dem Andi Birnbacher FC und dem neugegründeten Magdalena Neuner Fanclub beschlossen. Für Moni war das gleich ein Grund in den MNFC einzutreten.

Dezember 2007: Zum ersten Mal waren wir beim Weltcup in Pokljuka dabei. Es war wirklich sehr schön dort und wir werden gern wieder hinfahren.

Juni 2008: Es ist einfach unglaublich und unvorstellbar was sich in einigen Fanclubs abspielt. Nach noch nicht einmal einem Jahr Zugehörigkeit trat Moni wieder aus dem MNFC aus.

März 2009: Zum ersten Mal waren wir beim Weltcup in Khanty Mansiysk dabei. Was wir dort erlebten war der alsolute Wahnsinn und übertraf alles was wir bislang beim Biathlon erlebt haben. Es war einfach nur traumhaft schön.

Juni 2009: Im ABFC kam es zu Neuwahlen im Vorstand. Manfred wurde zum 2. Vorsitzenden des Fanclubs gewählt und Moni übernahm den Posten der Kassenwartin.

Juni 2010 - Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Von der Idee bis zur Umsetzung

Am Samstag den 12. Juni 2010 war es soweit. Nach langwierigen  Vorbereitungen konnte der Anpfiff für das Benefiz Fußballspiel zugunsten von Claudia und Philip endlich erfolgen. Schon lange schwebte dem Vorstand des Fanclubs vor etwas Soziales zu organisieren und den ersten kleineren Versuch gab es bereits im Juni 2008. Ein Fußballspiel gegen den Magdalena Neuner Fanclub erfüllte zwar die Erwartungen im Faktor Spaß aber mit den eher mäßigen Einnahmen konnten wir keine großen Sprünge machen.

So richtig ernst gemeint wurde es erst im Juni 2009. Nachdem Sepp Irlacher und Manfred Sentkowski die Führung des Fanclubs übernommen hatten wurde sofort klar, dass sich einige Sachen nun wesentlich leichter organisieren lassen. Im September wurde dann die Idee ins Leben gerufen es noch einmal mit einem Fußballspiel zu versuchen. Nun musste erst einmal ein vernünftiger Gegner her und was lag näher als eine Biathlon Mannschaft zu wählen.  Später wurde es dann eine Auswahl von Wintersportlern. Das nächste und wichtigste war nun die Entscheidung, was oder wen wollen wir unterstützen. Der Fall „Matthias braucht deine Hilfe“ kam vom Zeitpunkt her zu früh und konnte glücklicherweise schnell zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden. Ein Herz für Kinder oder eine Kinder Krebsklinik war uns zu unpersönlich. Der Gedanke, dass es auf jeden Fall ein Kind sein soll stand im Vordergrund und plötzlich ging alles ganz schnell.

Durch die Presse erfuhren wir, dass eine Hilfsaktion für Philip veranstaltet wurde. Philip wurde in Schleching geboren, kam schwerstbehindert zur Welt und seine Mutter ist eine ehemalige Schulkameradin von Hans Peter Birnbacher. Auch das er in der Zwischenzeit in Übersee wohnt stellte sich für uns nicht als Hindernis dar. Kaum war die Entscheidung gefallen, kamen die ersten Anrufe. Eine gewisse Panik kam auf - da gibt es doch auch noch die Claudia! Sofort war klar das wir nun zwei jugendliche Kandidaten haben und das einfachste wird sein wenn wir beide unterstützen.

Nun ging es richtig los. In einer Sitzung Anfang des Jahres wurden die Aufgaben vergeben und die Zuständigkeiten abgeklärt und dann kam uns die großartige Zusammenarbeit im neuen Fanclubvorstand zu Gute. Jeder vertraute dem anderen und alle konnten selbstständig entscheiden wie sie ihre Vorgabe erfüllen. Wie sich später herausstellte klappte dieses System hervorragend. Für uns ging es nun alle sechs Wochen von Wolfsburg nach Schleching. Auf der 750 km langen Fahrt gibt es immer eine Menge zu erzählen. Als wir Ende April auf dem Weg zur Merci Party waren, reifte die Idee ob wir es nicht schaffen könnten ein gemeinsames Foto mit Andi, Claudia und Philip zu machen. Natürlich klappte auch das und in kürzester Zeit waren alle Hauptpersonen zusammen und der Blickfang für unser Ankündigungsplakat war im Kasten.

Der letzte Schritt der Vorbereitung hatte nun begonnen. Werbung für unsere Veranstaltung betreiben und Sponsoren suchen. Nun liefen Andi und Hans Peter zu Hochform auf. Andi schrieb alle seine Sponsoren an und HP klapperte seine Geschäftspartner ab. In den letzten Tagen vor dem großen Spiel kamen etliche Kartons und Pakete im Hotel Hubertus an und ermöglichten eine riesige Tombola bei der am Ende mehrere Tausend Euro zusammen kamen.

Der Spieltag kam immer näher und die gegnerische Mannschaft nahm immer konkretere Formen an. Zwar mussten wir auch noch einige kurzfristige Absagen hinnehmen, aber was dann in Schleching an Prominenz dabei war konnte sich wirklich sehen lassen.

Aber nicht nur auf dem Platz war etwas los. Auch drum herum fanden sich viele bekannte Persönlichkeiten ein. Das Karl Angerer mit seiner Frau Kathrin (Pfisterer) und seinem Bob dabei sein wird, wussten alle schon sehr lange. Auch Günter Bauer (Eisspeedway Weltmeister) und Alex von den Huber Buam (Extremkletterer) hatten ihre Zusage frühzeitig gegeben und hielten ihr Wort. Doch neben einigen Politikern versteckten sich auch weitere bekannte Sportler unter den Zuschauern. So wurden mit Remo Krug, Maren Hammerschmidt und Miriam Gössner weitere Biathleten gesehen.  

Promi Auswahl gewinnt 7:3 gegen ABFC

Schleching – Die Schwerstbehinderten Claudia aus Schleching und Philip aus Übersee und ihre Familien erlebten mit rund 600 begeisterten Gästen am Sportgelände und am Dorfplatz ein gelungenes Fest. Höhepunkt war das Benefiz-Fußballspiel des Andi Birnbacher Fanclubs gegen eine Prominenten-Auswahl von Biathlon-Trainer Fritz Fischer. Das Spiel konnten die prominenten Wintersportler mit Sängerin Stefanie Hertel mit 7:3 für sich entscheiden.

Den Auftakt machte das Fußballspiel der Schlechinger E-Jugend gegen die Jugend des TSV Altenmarkt, das die Schlechinger mit 6:3 gewannen. Inzwischen waren die Ehrengäste, darunter Altlandrat Jakob Strobl und etliche Bürgermeister und die prominenten Sportler eingetroffen. Andi Birnbacher probierte schon mal den spartanisch ausgestatteten Bob von Karl Angerer und Eisspeedway-Fahrer Günther Bauer stellte seine Maschine daneben. Stefanie Hertel, prominente Schlechingerin, gab erste Interviews. Der Stand mit zweitausend Losen und zweihundert gespendeten Gewinnen war ständig umlagert. Robert Maier – Vater von Claudia – und Volker Eidner – Vater von Philip - gaben einen kurzen Einblick in die schweren Krankheiten ihrer Kinder und dankten für das große Engagement des Fan-Clubs und der zahlreichen Helfer.

Mit einigen scharfen Sprints wärmte sich die Mannschaft von Fritz Fischer auf, während Sepp Irlacher, Vorsitzender und Trainer des Fanclubs von Andi Birnbacher hoffte, dass die Gegner dadurch schon Kondition verlieren würden. Die grasgrünen Trikots des Fanclubs hatte Hans-Peter Birnbacher, Vater von Andi, gestiftet. Die Moderation des Spiels und die Sportlerinterviews übernahm Siegi Huber, Bayernwelle SüdOst. Nach dem Anstoß von Stefanie Hertel und Biathlet Michi Greis gab es zwischen dem temperamentvollen Fritz Fischer und Schiedsrichter Klaus Bohnert aus Chieming einige – nicht ganz ernst gemeinte – Wortwechsel. Stefanie Hertel spielte die ersten 20 Minuten mit, während Michi Greis als „Joker“ erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam. Nach einem schnellen Tor von Martin Hell sah es zunächst gut für den Fanclub aus, aber schon bald glich Walter Grassl zum 1:1 aus. In der ersten Halbzeit gewann die Mannschaft des Fanclubs mit dem Tor von Christian Müllinger zum 2:1 noch einmal die Oberhand. Mit den Toren von Fabian Bekelaer, Andi Stitzl und Helmut Sarembe von den Promis ging es mit 2:4 in die Pause. Hervorzuheben ist der enorme Einsatz und das fußballerische Können von Gerd Schönfelder, dem erfolgreichsten deutschen Ski-Rennfahrer der Paralympischen Winterspiele, und von Biathlet Andi Stitzl, dem Trainer von Kati Wilhelm.

Andi Birnbacher konnte einige gute Chancen nicht verwerten, was Fritz Fischer entsprechend kommentierte. In der zweiten Halbzeit holte der Fanclub mit dem 3:4 von Peter Hell noch einmal auf. Danach ging es mit den Toren von Andi Stitzl, Walter Grassl und Daniel Graf Schlag auf Schlag, bis der Schiedsrichter kurz vor dem offiziellen Ende wegen des drohenden Gewitters nach der anfänglichen Hitze das Spiel beendete. Zu Spielern des Tages wurden Andi Stitzl und Martin Hell gekürt. Die beiden Mannschafts-Pokale überreichten Peter Hell, Kapitän der Fanclub-Mannschaft, und Andi Birnbacher zur Erinnerung an Robert Maier und Volker Eidner, die Väter von Claudia und Philip.

In der Halbzeitpause des Benefiz-Fußballspiels traten aus der Politik- und Sportprominenz Altlandrat Jakob Strobl, die Bürgermeistern Josef Loferer, Schleching, Hans Haslreiter, Unterwössen, Barthl Irlinger, Oberwössen, und Martin Hobmaier, Inzell, Altbürgermeister Fritz Irlacher und sein Bruder Hias, extra aus dem hohen Norden angereist, der ehemalige Polizeichef von Grassau Jakob Blösl sowie Bobfahrer Karl Angerer und Eisspeedwayfahrer Günther Bauer zum Elfmeterschießen an. Vor allem der mächtige Schuss von Günther Bauer war für den Torwart Angelo Maier, aus Chieming, unhaltbar.

Der Regenguss am Ende des Spiels war zum Glück nur von kurzer Dauer. Die Gäste empfingen begeistert den Extrembergsteiger Alexander Huber, der jeden Programm- und Fotowunsch erfüllte. Anschließend ging das Fest mit einem Standkonzert der „Musikkapelle Schleching“ unter der Leitung von Kapellmeister Erwin Gründler am Dorfplatz weiter. Die Sportler, zu denen sich noch die Biathlon-Juniorenweltmeisterin Miriam Gössner gesellte, gaben reichlich Autogramme. Andi Birnbacher und Bertl Pletschacher, Zweiter Vorstand der „Musikkapelle Schleching“, versteigerten mit wortgewaltiger Hilfe von Fritz Fischer einen „Fischer“-Langlauf-Rennski, der schließlich nach Altötting ging. Es wurde noch ein langer Abend mit sportlichen Gesprächen und guter Bewirtung durch den Vorstand und die Mitglieder des Andi Birnbacher Fanclubs und dem gesamten Team des Hotel „Hubertus“ in Ettenhausen, der „Heimat“ des Fanclubs. Wirtin Heidi Richter hielt das Hotel geschlossen, damit ihre Mannschaft ehrenamtlich helfen konnte. Beinahe am längsten hielten es die Biathleten aus. Der Tag wurde zum vollen Erfolg für Claudia und Philip. bre

Obere Reihe von links: Mario Felgenhauer, Johannes Kühn, Florian Graf, Fabian Bekelaer, Daniel Fischer, Gerd Schönfelder, Hasch Vachenauer, Andi Birnbacher, Michael Greis, Stefanie Hertel und Fritz Fischer.                                                         Untere Reihe von links: Walter Grassl, Michael Mayer, Andi Stitzl, Helmut Sarembe, Daniel Graf, Matthias Bischl, Manfred Mix.

Obere Reihe von links: Christian Plank, Peter Hell, Konrad Rappl, Andrea Lesser, ..... ; Martin Hell, Dominic Sentkowski, Hubert Zaiser, Sepp Irlacher.                                                                                                                                                       Untere Reihe von links: Christian Müllinger, Peter Hell , Heiko Drexel, Thomas Grabmayr, Hubert Zaiser, Sepp Hell, Lucas Irlacher und liegend Michael George

Sepp Irlacher, Vorsitzender des Andi-Birnbacher-Fanclubs (rechts), überreichte mit Andi Birnbacher (Zweiter von links) an die Eltern Volker und Irmgard Eidner (links und Mitte) von Philip und an die Mutter Martha Maier (rechts) von Claudia je einen Scheck über 7000 Euro aus dem Ergebnis des Benefiz-Fußballspieles einschließlich weiterer Spenden. Foto: Barbara Reichenbach